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Gina Flores

 

 

 

                                                   

Ich freue mich, dass Sie meine Internet-Seite besuchen.

Hoffentlich finden Sie hier etwas für Sie interessantes und ich treffe Ihren Geschmack.

Zunächst ein paar einleitende Worte über den Flamenco:


Flamenco...

Palmen, Meer, Sonne - Spanien - das verbindet man doch sofort mit Kastagnetten, fliegende Rüschenröcke und Temperament: Flamenco y olé!

Die Geschichte des Flamencos ist sehr alt und umfangreich. Es ist auch des­halb nicht einfach, Flamenco in ein paar Worten zu fassen und zu erklären. Abgesehen davon gibt es viele verschiedene Meinungen über den Ursprung.  

Aber ich möchte es trotzdem versuchen, dem Laien hier einen ganz kleinen Einblick zu gewähren.

Der Flamenco ist in Südspanien/Andalusien entstanden.  Die ersten Ursprünge findet man schon 500 Jahre vor Christus. Die vielen Völker, die sich über die Jahrhunderte in Andalusien aufhielten, wie Araber, Inder, Zigeuner, Spanier - um nur ein paar zu nennen, haben den Flamenco geprägt. Zuerst entstand der Gesang, viel später kam die Gitarre dazu. Und erst am Ende des 19. Jahrhunderts gesellte sich zum Flamenco auch noch das 3. Glied, der Flamenco-Tanz . 

Der Flamenco-Tanz ist ein reiner Ausdruckstanz. Das ernste Gesicht des Tänzers/der Tänzerin drückt nicht, wie oft gedacht, nur die Konzentration beim Tanzen aus, sondern viel mehr wird mit der Mimik des Gesichtes und der Be­wegungen die Bedeutung bzw. der Inhalt des Textes dargestellt, den der Sänger singt. Z. B. wenn der Sänger von Liebeskummer, Leid oder Tod singt, dann spiegelt sich dies im Tanz natürlich wider. Die eher tragischen und ersten Gesänge nennt man  “Cante jondo” – tiefer Gesang. 

Allerdings gibt es auch leichtere fröhliche Flamencoformen, die beim deutschen Publikum normalerweise auch beliebter sind, die “Cante chico” oder “Cante liviano” – kleiner oder leichter Gesang. Dazu zählen Tänze wie Alegrias (auf deutsch “Freude”) aus der Region Cadiz, vom Textinhalt hauptsächlich das Meer und die Seefahrt betreffend; Fandangos de Huelva, aus der Region Huelva – fast immer mit Kastagnetten begleitet; Sevillanas, aus der Region Sevilla, eigentlich immer mit Kastagnettenbegleitung – Sevillanas werden in Südspanien auf allen Rummeln und in den Discos gespielt und gerne getanzt; Guajiras – ein Tanz, der seinen Ursprung in Südamerika hatund nach Spanien kam (gehört zu den “Cantes de ida y huelta” – Gesänge, die hin- und zurückkamen)– wird gerne mit Fächer getanzt –, die typische Rumba-Flamenca, die die Gipsy Kings mit Liedern wie Bailame, Bamboleo u.a. auch für die deutschen Discos aufgepeppt haben; .... um hier nur einige zu nennen. 

Weitaus mehr Flamencotänze gibt es im “tragischen Bereich” (Cante jondo). Da diese Musik nunmal wie beim Blues oder Gospel die Musik der Unterdrückten, Sklaven oder auch einfach nur der armen Leute war, gibt es viel mehr tragende Gesangsrichtungen, wie z. B. Soleares (Einsamkeit), Siguiriyas, Tarantos (Gesänge der Minenarbeiter) usw.  

Übrigens: noch heute “streiten” sich die Gitanos mit den Payos (Zigeuner mit den Nichtzigeunern), wer den besseren Flamenco von beiden interpretiert. Ich persönlich finde, es gibt sowohl sehr gute Flamenco-Payos als auch Gitanos. 

Die “Cantes jondo” sind aber in Deutschland eher für die Theaterbühne geeignet. Bei kleineren Anlässen und Firmenfeiern beschränken wir “Flamencos” uns eher auf die fröhlicheren Stücke. 
 

Wer gerne näheres über Flamenco erfahren möchte, der sollte z. B. http://www.anda.de (Deutsche Zeitschrift für Flamenco) anklicken!